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Sicherheit und Risiken von Narkose und Regionalanästhesie


Die Vollnarkose und die Regionalanästhesie-Verfahren können heutzutage mit extrem großer Sicherheit durchgeführt werden. Moderne Anästhesiestandards und Narkosemedikamente haben dazu geführt, dass schwerwiegende Anästhesiekomplikationen fast ausgeschlossen sind.

Sollte es dennoch dazu kommen, sind wir als Anästhesisten am besten dazu ausgebildet, Anästhesiekomplikationen frühzeitig zu erkennen und frühzeitig zu beherrschen. Die ständige Anwesenheit eines Facharztes für Anästhesiologie bei Ihrer Narkose sowie unser Bestehen auf den modernen Anästhesie-Sicherheitsstandards garantieren Ihnen die größtmögliche Sicherheit.

Dies alles bedeutet, dass das Risiko lebensbedrohlicher oder dauerhaft gesundheitsschädigender Komplikationen bei Narkose oder Regionalanästhesie bei ansonsten gesunden Menschen geringer ausfällt als das alltägliche Lebensrisiko zum Beispiel im Straßenverkehr, im Haushalt oder im Sport. Das Narkoserisiko wird im allgemeinen mit 1:250.000 bis 1:500.000 beschrieben.

Bei Menschen mit schwerwiegenden Begleit-Erkrankungen fällt das Narkoserisiko naturgemäß etwas höher aus.

Die Regionalanästhesie kann, wie die Vollnarkose, heutzutage mit einer extrem großen Sicherheit durchgeführt werden. Ein Sicherheitsvorteil gegenüber der Vollnarkose besteht aber bei gesunden Personen nicht. Nur bei bestimmten Allgemeinerkrankungen kann es angeraten sein, einer Regionalanästhesie den Vorzug zu geben.

Im Narkosevorgespräch klären wir mit Ihnen im Einzelfall ab, ob und mit welchem Anästhesieverfahren das Risiko so minimiert werden kann, dass Sie sich ruhigen Gewissens der geplanten Operation unterziehen können. Wir besprechen die Risiken der Narkose ausführlich mit Ihnen, bitte stellen Sie alle Ihnen wichtig erscheinenden Fragen beim Narkosegespräch oder natürlich auch noch am Operationstag.

Sie selbst als Patient haben entscheidenden Einfluss Ihr Narkoserisiko deutlich zu senken. Bitte beachten Sie strikt, die Nüchternheitsregeln einzuhalten. Beachten Sie auch, dass auch das Rauchen für die Magensäureproduktion und das plötzliche intraoperative Erbrechen verantwortlich ist.

Schmerzbehandlung


Schmerztherapie beginnt vor der Operation...
Schon bei Ihrem Narkosevorgespräch werden, abhängig vom durchzuführenden Eingriff, verschiedene Strategien zur Beherrschung der Schmerzen nach Ihrer Operationen eingeschlagen.

Von der Auswahl des geeigneten Narkoseverfahrens (Allgemeinanästhesie, Regionalanästhesie oder eine Kombination beider Verfahren) bis zur Sicherstellung einer Nachbetreuung zu Hause dienen alle Maßnahmen dem Ziel, Ihnen den Schmerz nicht nur während, sondern auch nach der Operation so gut wie auszuschalten. Ziel der Schmerzbehandlung nach einer Operation ist nicht, daß Sie überhaupt keine Schmerzen spüren: das wäre gefährlich und würde inakzeptable Nebenwirkungen mit sich bringen.

Das Ziel ist vielmehr, daß der Schmerz sehr gut erträglich ist. Sie sollten nach der Operation ein Gespräch führen oder ein Buch lesen können, ohne dauernd von den Schmerzen gestört zu werden. Insbesondere sollen Sie nach der Operation gut schlafen können.

- Wann immer möglich werden Verfahren der Regionalanästhesie, entweder allein oder in Kombination mit einer Vollnarkose eingesetzt. Damit bekämpfen wir Ihre Schmerzen, bevor sie entstehen.
- Schon während der Operation werden Medikamente gegeben, die Schmerzen über das Ende der Operation hinaus lindern können.
- Im Aufwachraum verbleiben die Patienten unter engmaschiger Kontrolle durch ausgebildetes Personal bis zur Erholung von Ihrer Operation und Narkose; dies garantiert Ihnen eine intensive Betreuung der Patienten und eine lückenlose schmerztherapeutische Versorgung gerade in den ersten Stunden nach der OP.
- Noch im Aufwachraum wird eine individuell angepasste Stufentherapie zur Schmerztherapie begonnen. Die Medikamente, mit denen Sie im OP-Zentrum ausreichend schmerzfrei/schmerzarm werden, bekommen Sie anschließend mit nach Hause.